Amnesty International zum "Tag der Erde" in Kassel
Amnesty International ist nicht nur überregional und weltweit tätig, sondern gruppiert sich auch in kleineren Organisationen in einzelnen Städten, so zum Beispiel in Kassel. Hier besteht die Gruppe 1130 schon seit dem Jahre 1967, sechs Jahre nach der Gründung von Amnesty International in London. Derzeit zählen 10 aktive Mitglieder und eine Reihe weiterer passiver Mitglieder zu der Gruppe, die sich für die Menschenrechte einsetzen.
Durch zahlreiche Aktionen macht die Vereinigung auf sich aufmerksam. So waren sie beispielsweise am 17. April 2011 zum "Tag der Erde" mit einem Stand zugegen.
Hierbei handelt es sich um ein Umwelt- und Kulturfest, das in Kassel seit dem Jahre 1990 gefeiert wird. Jedes Jahr findet es in einem anderen Stadtteil statt. Dabei werden als Veranstaltungsort immer Gegenden gewählt, die im Alltag durch den Verkehr in besonderem Maße frequentiert sind. Das Gebiet wird für den Autoverkehr im Zeitraum des Festes gänzlich gesperrt und so verwandeln sich Hauptverkehrsstraßen plötzlich zu Spielstätten für Kinder und werden zu einem Begegnungsort für Jung und Alt. Außerdem gibt es ein umfangreiches Musik- und Kulturprogramm. Tausende Besucher werden zu diesem Ereignis in die Stadt gelockt und man muss sich beeilen, will man in diesem Zeitraum noch eine günstige Ferienwohnung ergattern, bevor alles ausgebucht ist.
Hauptziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, wie das Leben auf unserem Planeten lebenswert gemacht wird. Hierzu sind viele ökologische, soziale, kulturelle und politische Gruppierungen zugegen, die ihre Konzepte vorstellen und zu Events einladen.