Generalsekretärin im Mutterschutz gekündigt
Normalerweise ist die Organisation Amnesty International immer mit Image fördernden Mitteilungen in den Nachrichten. Doch diesmal ist dies nicht der Fall. Stattdessen gibt es eine äußerst kritisch aufzunehmende Mitteilung: die deutsche Generalsekretärin wurde entlassen, obwohl sie erst vor drei Wochen ein Kind zur Welt gebracht hat und sich somit noch im Mutterschutz befindet. Man konnte der Frau, Monika Lüke, nicht einmal triftige Gründe nennen. Es wurde nur betont, dass man bereits mehrere unangenehme Gespräche hatten führen müssen, da die Generalsekretärin frei entschied ohne sich an die Absprachen mit der europäischen Leitung zu halten. Jetzt werden empörte Stimmen laut, wie man einer Frau im Mutterschutz überhaupt kündigen könne, dazu noch ohne Vorwarnung und Begründung. Die Leitung von Amnesty International behandelt das Thema bereits wie eine lästige Fliege und winkt ab. Vorwürfe, die Kündigung sei unethisch, weisen sie strikt zurück. Schließlich hätte man der Frau ja schlecht in der Schwangerschaft kündigen können und so womöglich Mutter und Kind gefährden.
Jetzt haben die Rechtsanwälte der jeweiligen Seiten das Reden übernommen, der Vorstand selbst schweigt, während Lüke in Zeitschriften nach Mitgefühl sucht. Es ist fraglich zu was für einer Einigung man kommen wird, schließlich scheinen sich die hohen Tiere zu weigern, jemals wieder mit Lüke zu arbeiten. Sie würde schon gern weiter für Amnesty arbeiten, jedoch nur unter einem anderen Vorstand. Dieser Wunsch könnte sich erfüllen, da auf der nächsten Vollversammlung Wahlen durchgeführt werden. Diese Feier darf die frischgebackene Mutter zwar nicht besuchen, aber es gibt sicherlich genügend loyale Mitarbeiter, die sie über die Entwicklungen informieren werden. Sie könnte sich auch auf der neuen Seite wimdu.de eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus mieten und selbst vorbei schauen. Dann sollte Lüke aber aufpassen, dass kein Vorstandsmitglied sie sieht, sonst haben die Rechtsanwälte ihrer Gegner neue Munition.