Kinderarbeit
Ob Teppiche knüpfen in Indien, Steine klopfen in Afrika, Arbeit als Haussklave oder als billiger Plantagenhelfer, Kinder werden in vielen Ländern der Erde ausgebeutet und verrichten oft 12 Stunden und mehr am Tag Arbeiten, die ihrer mentalen und physischen Gesundheit extrem schaden. Es gibt verschiedene Schätzung darüber, wie viele Kinder wirklich weltweilt arbeiten müssen. Einige Schätzungen gehen von 158 Millionen aus andere gehen bis über 200 Millionen. Die große Mehrheit von ihnen arbeitet sogar unter gefährlichen Umständen und wird extrem ausgebeutet. Darüber hinaus werden viele Kinder am Arbeitsplatz misshandelt. All diese Umstände führen dazu, dass die Kinder mit bleiben Schäden zurückbleiben oder sogar während der Tätigkeit sterben. Für den Fabrikbesitzer ist die Kinderarbeit sehr lukrativ, da sich Kinder nicht so leicht wehren können, gefügig sind und sich auch nicht so einfach gewerkschaftlich organisieren.
Ursachen
Es gibt einige Auslöser für Kinderarbeit. Ein wichtiger Aspekt ist das wirtschaftliche Ungleichgewicht, das auf der Erde existiert und eine Abwärtsspirale von mangelndem Sozialsystem, fehlender Bildung, Armut und Abhängigkeit auslöst und aufrechterhält. Die Eltern in vielen Entwicklungsländern können sich weder die Schulbildung der Kinder noch eine ausreichende Ernährung, Kleidung etc. für die gesamte Familie leisten. Somit müssen auch die Kinder oft aushelfen, da die Familie sonst nicht über die Runden kommen würde. In einigen Teilen der Erde geht dies sogar soweit, dass Eltern ihre Kinder an Fabrik- und Plantagenbesitzer verkaufen. Diesen Kindern geht es besonders schlecht. Sie müssen extrem lange arbeiten und kehren oft nur sehr selten oder gar nicht mehr zu ihren Eltern zurück. Diese Kinder sind dann sogenannte Kindersklaven.